World of: Star Trek
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    (ACHTUNG: Bei Fehlern in der Zeitlinie bitte hier klicken!)

  • 2063:
    Die Menscheit erholt sich noch von den Schrecken des dritten Weltkriegs, als der Beginn einer neuen Ära eingelätet wird: Zefram Cochrane erfindet das erste Warp-betriebene Raumschiff, die Phoenix und schafft es damit als erster Mensch, schneller als das Licht zu fliegen. Durch diesen ersten Testflug werden auch die Vulkanier auf den bisher als uninteressant geltenden blauen Planeten aufmerksam. Somit erfolgt nach Rückkehr der Phoenix zur Erde der erste offizielle Kontakt mir einer außerirdischen Spezies.

  • 2092:
    Geklonte Übermenschen versuchen, die Weltherrschaft an sich zu reißen; einer von ihren Führern, Khan Noonian Singh, erweist sich dabei als machtgieriger und gefährlicher als alle anderen.

  • 2093-96:
    Als Folge jenes Machtbestrebens kommt es zu den Eugenischen Kriegen, welche schließlich damit enden, dass Khan Singh und seine Anhänger verbannt und auf einem Transportraumschiff, der Botany Bay, ins All geschossen werden.

    (Anmerkung: Das ursprüngliche STAR-TREK-Konzept aus den 60ger Jahren sah das Eintreten dieser Ereignisse schon 100 Jahre früher vor, also Ende des 20. Jahrhunderts. Da wir aber gottseidank davon verschont geblieben sind, wurden sie exakt ein Jahrhundert in die Zukunft verlegt. Der Aufbruch in ein neues Zeitalter wird dadurch aber höchstens ein wenig hinausgezögert, wie man im Folgenden sehen kann...)

     

  • 2151 (Die nun geschilderten Ereignisse stammen aus der neuesten Serie "Enterprise"):
    Nach fast einem Jahrhundert Bevormundung durch die Vulkanier ist die Menschheit bereit für den Schritt in das Unbekannte: Die Enterprise NX-01, das erste Erdenschiff, das bis zu Warp 5 erreichen kann, wird fertiggestellt. Es verfügt auch schon über einen Materietransporter, dem aber niemand so recht trauen will... Die Vulkanier denken gar nicht daran, den in ihren Augen nach wie vor unreifen und größtenteils verantwortungslosen Menschen den Start zu genehmigen. Da stürzt ein klingonisches Raumschiff auf die Erde und die Enterprise muss den verletzten Piloten zu seiner Heimatwelt fliegen. Die Vulkanierin T'Pol soll bei dieser Mission die Rolle der Aufpasserin übernehmen. Unterwegs kommen Captain Jonathan Archer und seine Besatzung mit einigen exotischen Alienkulturen in Kontakt, wobei eine dieser Rassen, die genetisch veränderten Suliban den Klingonen einfach entführen. Sie waren es wohl auch, die den Absturz auf die Erde überhaupt erst verursacht haben.

  • 2161:
    Nur zehn Jahre nach den oben beschriebenen Ereignissen gründet die Menscheit zusammen mit einigen gleichgesinnten Völkern, zu denen nun auch die Vulkanier gehören, die FÖDERATION DER VEREINTEN PLANETEN. In den nun folgenden Jahren und Jahrzehnten werden größere und schnellere Schiffe gebaut, die vor ihrem Namen auch die Zusatzkennung U.S.S. tragen, was für "United Stars Ship" steht. Allerdings kommt es auch zum Krieg mit den Klingonen sowie den Romulanern, der bis weit in das 23. Jahrhundert andauert. Um solche Konflikte in Zukunft weitestgehend zu vermeiden, wird ein strenges Regelwerk eingeführt, dessen Hauptvorschrift, die Oberste Direktive besagt, dass kein Mitglied der Sternenflotte (und idealerweise auch kein Bürger der Föderation) sich in die internen Angelegenheiten anderer Vöker einmischen darf, egal wie sehr er eine Situation auch als Unrecht empfinden mag. Für Zeitreisen gilt dieselbe Regel natürlich in noch viel stärkerem Maße.

  • 2244/45:
    Die U.S.S. Enterprise NCC-1701 wird gebaut, ein Schiff der Constitutuion-Klasse. Dabei kommt die zu diesem Zeitpunkt brandneue Duotronik zum Einsatz, mit der unter Anderem das Beamen zu einem endgültig alltäglichen Routinevorgang werden soll - mit Fehlern und Pannen muss aber trotzdem noch gerechnet werden. Erster Captain dieses Flaggschiffs der Föderation wird Robert April, ein Charakter, der die Planungsphase der ersten STAR-TREK-Serie nicht überlebte, aber immerhin einen kurzen Gastauftritt in einer Folge der Zeichentrickserie Mitte der 70ger Jahre hatte. Allerdings wird diese Serie auch nicht offiziel in der hier beschriebenen Zeitlinie berücksichtigt...
    Rund 10 Jahre später übernimmt Christopher Pike das Kommando, ihn konnte man immerhin auch im Pilotfilm sehen sowie in der einzigen Doppelfolge der alten Serie ("The Menagerie", dt.: "Talos IV - Tabu").

  • 2264:
    Captain James T. Kirk wird dritter und bekanntester Kommandant der U.S.S. Enterprise, seine erste Mission endet 2269, doch die alte Serie zeigt davon nur die letzten 3 Jahre (ab 2266).

  • 2266:
    Als eines der unzähligen Abenteuer der Enterprise-Crew soll hier kurz geschildert werden, da es für weiter unten beschriebene Ereignisse relevant ist: Kirk und seine Mannschaft stöen auf das alte Schiff von Khan Singh, in dem er und seine Anhänger seit 170 Jahren im Tiefschlaf liegen. Sie werden reanimiert und Khan, immer noch hochintelligent und gefährlich, nutzt die Liebe der ihm verfallenen Historikerin Marla McGivers aus, um die Kontrolle über die Enterprise zu erlangen. Als Marla jedoch erkennt, dass ihr Angebeteter nur nach einer neuen Welt sucht, die er wieder ungestört beherrschen kann, wendet sie sich für kurze Zeit gegen ihn - lange genug, dass Kirk die Enterprise wieder zurückerobern kann. Khan und seine Leute werden auf einem unbewohnten, paradiesischen Planeten; Marla begleitet ihn und wird seine Frau.
    (Die hier geschilderte Handlung stammt aus Episode 23 "Space Seed", dt.: "Der Schlafende Tiger")

  • 2269:
    Die Enterprise beendet ihre Mission und wird für einen kompletten Umbau vorübergehend aus dem Verkehr gezogen. Kirk wird - trotz mehrmaliger Verstöße gegen die Oberste Direktive - zum Admiral befördert.

  • 2271 (Die folgende Handlung stammt aus dem ersten Kinoabenteuer "STAR TREK - Der Film" von 1979):
    Die Umbauarbeiten an der Enterprise sind fast abgeschlossen, als die Erde die Nachricht erhält, dass eine riesige Wolke unbekannter Herkunft und Zusammensetzung Kurs auf das heimische Sonnensystem genommen hat. Schiffe, Raumstationen, ja sogar Planeten, die der Wolke im Weg sind, werden einfach in Energie umgewandelt und von dem mysteriösen Gebilde absorbiert. Selbst Spock, der auf Vulkan kurz davor ist, den Zustand der absouluten Emotionslosigkeit zu erlangen, spürt, dass etwas Großes, unheimliches dort draußen ist...
    Die noch unfertige Enterprise wird inzwischen in aller Eile zum Start vorbereitet, da sie das einzige Schiff in Abfangreichweite ist (und wohl das eine oder andere schiff auch noch mitten im Umbau steckt) Admiral Kirk, der sich aufgrund seiner Erfahrung wieder einmal zum Retter der Galaxie berufen sieht, degradiert seinen Nachfolger Captain William Decker kurzerhand zum Ersten Offizier und nimmt selbst auf dem Kommandosessel Platz. Der Rest der alten crew ist auch fast wieder vollzählig an Bord, wobei als weiterer Neuzugang Lieutenant Ilia, eine Deltanerin und Deckers Ex-Geliebte zu verzeichnen ist. Auf dem Weg zur Wolke kommt auch noch Spock an Bord, der seinen Kameraden mit einer Langstrecken-Fähre entgegengeflogen ist.abrA Nachdem die Enterprise in die Wolke eingedrungen ist, wird Ilia von ihr assimiliert und eine fast identische Kopie zurückgeschickt, die als Vermittler zwischen der Energiewolke, die sich V'ger (gesprochen: "Wiedscher") nennt und der Enterprise-Crew fungiert. V'ger will zur Erde, um sich mit seinem Schöpfer zu vereinen, doch er nennt weder, wer genau damit gemeint ist noch den Grund für seine Vorgehensweise. Daraufhin macht Spock einen kleinen Spaziergang außerhalb der Enterprise im Innern der Wolke gemacht und stellt fest, dass V'ger eine riesige Maschine ist, die Daten aus allen Teilen der Milchstraße und vielleicht sogar noch anderen Galaxien gesammelt hat. Als die gigantische Informationssammel-Maschine sich der Erde nähert, sendet sie ein uraltes Radiosignal, das zunächst niemand interpretieren kann, dann aber von der Enterprise-Mannschaft als Signal einer alten Raumsonde erkannt wird. V'ger droht mittlerweile damit, die Menschen, die er als "infizierende Kohlenstoffeinheiten" bezeichnet, zu vernichten, da sie seiner Meinung nach die Kontaktaufnahme mit dem Schöpfer verhindern. Inzwischen kennt Kirk aber den Antwortcode, der zur Radioübertragung der Wolke passt und erklärt sich bereit, ihn zu übermitteln, wenn V'ger sie in sein Innerstes lässt. Dort angekommen finden sie seine wahre Identität heraus: Voyager 6, eine alte NASA-Sonde, die 1996 die Erde verlassen hatte und nach einer leichten Beschädigung von den Bewohnern eines Maschinenplaneten nicht nur repariert, sondern sogar perfektioniert worden war, wobei die ursprügliche Programmierung zugrunde gelegt wurde. Mitten in der Übertragung des Bestätigungscodes bricht V'ger jedoch ab und verlangt die manuelle Eingabe des restlichen Befehls. Decker tut dies entgegen Kirks Befehl, woraufhin er und die Ilia-Kopie von der Wolke absorbiert werden und mit ihr zu einer neuen Lebensform verschmelzen. Kirk und seinen Kameraden können gerade noch zur Enterprise zurückkehren und fliehen.

    Nach diesem Abenteuer begibt sich die Enterprise auf eine zweite 5-Jahres-Mission, nach deren Beendigung Kirk erst einmal aus der Sternenflotte austritt.

  • 2285:
    Lang, lang ist's her, seit Kirk als junger Captain Khan Singh und dessen Anhäger auf einem blühenden Paradies namens Alpha Ceti V ausgesetzt hat. Was er damals nicht wusste: Sechs Monate später explodierte der Nachbarplanet Alpha Ceti VI und warf Alpha Ceti V aus der Umlaufbahn, woraufhin dieser zu einer leblosen Wüste wurde. Nach Jahren der Vergessenheit beamt sich ein Forschungsteam der U.S.S. Reliant auf die Oberfläche dieses Planeten, in der Meinung, dies sei Alpha Ceti VI. Pavel Chekov, ehemaliges Besatzungsmitglied der Enterprise, identifizert das Wrack eines Schiffes als das der Botany Bay und noch ehe jemand reagieren kann steht auch schon Khan vor ihnen, gierig darauf, Rache an Captain Kirk zu nehmen. Er pflanzt echsenartige einheimische Lebensformen in die Gehirne von Chekov und Captain Clark Terrell ein, um sie sich gefügig zu machen. Dabei erfährt er auch mehr über ein geheimes Projekt namens Genesis, mit dem Leben aus der Leblosigkeit erschaffen werden kann. Daraufhin bringt Khan mit Hilfe der beiden von ihm kontrollierten Sternenflottenoffiziere die Reliant unter seine Kontrolle und macht sich auf den Weg zur zivilen Forschungsstation, wo die Leiterin Doktor Carol Marcus, eine von Kirks Ex-Geliebten, das Genesis-Projekt entworfen hat. Er veranlasst Terrell, in Kirks Namen die Herausgabe von Genesis zu fordern. Dr. Marcus setzt sich umgehend mit Kirk in Verbindung, der sich auf der Enterprise befindet, welche unter Spocks Kommando auf einem Trainingsflug ist. der Admiral übernimmt sofort das Kommando und steuert Regula I an, um dessen Orbit die Forschungsstation kreist. Dort erwartet ihn bereits Khan und nimmt die Enterprise mit der gekaperten Reliant unter Beschuss. Er erklärt sich bereit, deren Besatzung zu verschonen, wenn Kirk sich und Genesis ausliefert. der Admiral geht zum Schein darauf ein, doch Spock nutzt den Kommandocode der Reliant, um deren Schutzschilde zu deaktivieren. Nach einem heftigen Gegenangriff bringt die Enterprise sich in Sicherheit und ein Landetrupp beamt auf die Station. Dort finden sie alle Wissenschaftler ermordet vor, ebenso Chekov und Terrell, die zwar noch leben, aber nach wie vor unter dem Einfluss der Ceti-Kreaturen stehen. Zusammen beamen sie sich in ein Höhlensystem unterhalb der Planetenoberfläche, wo laut Planung die zweite Stufe des Genesis-Projekt stattfinden soll. Dort finden sie auch den Genesis-Torpedo, der konzipiert wurde, um auf leblose Himmelskörper abgeschossen zu werden und dort einen Prozess in Gang zu setzen, der die Schöpfung im Zeitraffer ablaufen lässt. Da wird Kirk von einem der überlebenden Wissenschaftler angegriffen, der, wie sich herausstellt, Kirks und Carols gemeinsamer Sohn David ist. Da bedrohen Terrell und Chekov plötzlich die anderen mit ihren Phasern und kontaktieren Khan, welcher daraufhin den Genesistorpedo auf die Reliant beamt. Terrell begeht anschließend Selbstmord, wohingegen Chekov den Parasiten weitestgehen unbeschadet loswird - er kriecht einfach aus dessen Ohr heraus, so wie er auch hereingekommen war. Carol und David Marcus führen die Sternenflottenoffiziere in eine Höhle, die dank Genesis voll blühender Vegetation ist; ein paar Stunden später informiert Scotty seine Kameraden, dass er die Enterprise weitgehend repariert hat. Die anfängliche Zeitangabe von 6 Tagen sollte Khan nur in Sicherheit wiegen; in Wirklichkeit waren nur 6 Stunden nötig. Jetzt gilt es, Genesis wieder zurückzubekommen und dem Erzfeind das Handwerk zu legen...
    Um es kurz zu machen: Kirk schafft es, die Reliant nis zur Bewegungsunfähigkeit zu zerschießen, doch Khan, der sich si schnell nicht geschlagen geben will, aktiviert die Selbstzerstörungssequenz des Genesis-Torpedos. Nur Warp-Geschwindigkeit könnte die Enterprise rechtzeitig aus der Gefahrenzone bringen, doch die Reparatur ist noch lange nicht abgeschlossen... Da begibt Spock sich in den Reaktorraum und bringt den Warpkern wieder online, zieht sich dabei aber eine tödliche Strahlungsdosis zu. Die Enterprise kann noch rechtzeitig fliehen und Spocks Leichnam wird in einem Sarg auf den durch die Explosion neu erschaffenen Genesis-Planeten geschossen.

    (Dies war die Handlung des zweiten Kinofilms "STAR TREK II - Der Zorn des Khans" von 1982; die nun folgenden Ereignisse spielen sich nur ein paar Monate später ab und stammen aus den dritten Film "STAR TREK III - Auf der Suche Nach Mr. Spock" von 1984:)

    Die noch nicht vollkommen reparierte Enterprise kehrt zur Erde zurück, wo nach Spocks kürzlichem Tod die nächste schlechte Nachricht wartet: Das Flaggschiff der Föderation soll außer Dienst gestellt werden - ein neuer Prototyp, die U.S.S. Excelsior NX-2000, ausgestattet mit Transwarp-Antrieb, soll von nun an der Star der Sternenflotte sein. Als ob dies noch nicht genug Probleme wären, dringt Schiffsarzt Dr. McCoy in Spocks eigentlich versiegeltes Quartier ein und murmelt wirres Zeug, das mit Vulkan zu tun hat... Er wird inhaftiert, während Kirk in seiner Wohnung auf Spocks Vater, Botschafter Sarek trifft. Der vermutet, dass Spock kurz vor seinem Tod seine Katra, die unsterbliche Seele eines jeden Vulkaniers, in Kirks Gehirn übertragen hat. Als eine Gedankenverschmelzung jedoch ohne Ergebnis bleibt, sehen die beiden sich noch einmal die Logbuchaufzeichnungen an und sehen, dass McCoy die letzte Person war, mit der der Vulkanier vor dem Betreten des Reaktorraums direkten Kontakt gehabt hatte. Damit scheint nun auch das merkwürdige Verhalten des Arztes erklärt zu sein und die Tatsache, dass Genesis neues Leben schafft, gibt Anlass zur Hoffnung, dass Spocks Leichnam auf dem Planeten wiederbelebt worden sein könnte... Dumm ist nur, dass dieser Genesis-Planet (eigentlich mehr ein Planetoid) zur verbotenen Zone erklärt worden ist. Das einzige Föderationsschiff, das sich dort aufhalten darf, ist der kleine Forschungskreuzer U.S.S. Grissom, auf dem sich neben Kirks Sohn David Marcus auch noch Lieutenant Saavik befindet, eine halbromulanische Vulkanierin, die bereits im vorangegangenen Abenteuer auf der Enterprise diente. Die beiden beamen auf den Planeten, um nach einer Lebensform Ausschau zu halten, die die Schiffs-Sensoren kurz zuvor ausgemacht hatten. Sie finden Spocks Sarg leer vor, überzogen von stark angewachsenen Mikroben. Mittlerweile wurde die Grissom von einem klingonischen Schiff zerstört und dessen Kommandant, Kruge, beamt ebenfalls auf die Oberfläche, da auch er an Genesis interessiert ist. Schon bald treffen sie auf David, Saavik und den mittlerweile zu einem etwa sieben- bis zehnjährigen vulkanischen Jungen - Spocks neu geborener, aber nach wie vor seelenloser Körper; die Klingonen nehmen sie alle drei gefangen.
    Mittlerweile haben Kirk, Chekov, Sulu und Scotty McCoy befreit und die Enterprise gegen den Befehl der Admiralität unter ihre Kontrolle gebracht. Scotty sabotiert obendrein noch den Antriebscomputer der Axcelsior, so dass diese den abtrünnig gewordenen Enterprise-Offizieren nicht folgen können. Uhura hilft ihren Kameraden, begibt sich selbst aber nicht an Bord der Enterprise. Sie vereinbaren, sich alle auf Vulkan zu treffen - sobald Spocks wiedergeborener Körper gefunden worden war, sollte er so schnell wie möglich auf seine Haimatwelt gebracht werden, um seinen Körper mit seinem Geist zu vereinen. Zuerst aber müssen die Freunde des Vulkaniers sich mit den Klingonen auseinandersetzen - normalerweise wäre der Bird of Prey, ein kleiner Schifsstyp mit nur ca. 12 Mann Besatzung kein Problem für die Enterprise, doch da sie nur von füf Leuten geflogen wird, musste Scotty eine Automatikschaltung programmieren, die für Kampfhandlungen nicht vorgesehen war. Kirk muss deshalb hilflos miterleben, wie die Klingonen auf dem Planeten seinen Sohn David töten. Aus Rache entschließt er sich zu einem Trick, indem er eine Kapitulation vortäscht und anschließend die Selbstzerstörung der Enterprise aktiviert, bevor das klingonische Enterkommando sich an Bord beamt. Kurz zuvor beamen sich Kirk und seine Kameraden auf die Oberfläche des Genesis-Planeten, der sich mittlerweile als instabil erwiesen hat - aufgrund der verwendeten Protomaterie laufen Wachstum und Alterung im Zeitraffer ab, wie man an Spock deutlich sehen kann. Zudem droht der Planet auseinanderzubrechen - die Zeit drängt, doch Kirk schafft es mit einer erneuten List, die restlichen Klingonen zu überwätigen, wobei Kruge sich als der zäheste von ihnen erweist. Nachdem er aber ebenfalls besiegt ist, ahmt Kirk seinen Befehl zum Beamen nach und täscht so den allerletzten Klingonen an Bord des Bird of Prey. Die Föderationsoffiziere kapern dieses Schiff und steuern Vulkan an, wo Spocks Körper und Geist erfolgreich wiedervereinigt werden.

  • 2286 (Die nun folgende Handlung ist die des vierten Films, "STAR TREK IV- Zurück in die Gegenwart" von 1986, mit dem die zusammenhängende Trilogie endet, die mit "STAR TREK - Der Zorn Des Khan" begann):
    Während Spock nach seiner spektakulären Wiedergeburt Vieles wieder von Neuem lernen muss, passen die Renegaden unter der Leitung von James T. Kirk das gekaperte Klingonenschiff ihren Bedürfnissen an. Als ihr vulkanischer Freund sein Gedächtnis wieder aufgefrischt hat, machen sie sich auf den Weg zur Erde, um sich der Anklage und Verhandlung wegen Entführung und Zerstörung der Enterprise zu stellen. Doch die Erde sieht sich derweil mit einem ganz anderem Problem konfrontiert - ein unbekanntes Objekt, scheinbar eine Art Sonde, ist in das Sonnensystem eingetreten und sendet Signale aus, die sätliche Energiequellen auf Raumschiffen, Stationen und der Erde lahmlegen. Zusätzlich bedrohen riesige Flutwellen den Blauen Planeten und mit der restlichen noch verbleibenden Energie sendet die Erde ein Warnsignal an alle ankommenden Schiffe, sich von ihr fernzuhalten. Dieses Signal empfangen auch Kirk und seine Kameraden; sie bleiben weit genug weg, um nicht von den Auswirkungen der Sondensignale verschont zu bleiben, aber nähern sich weit genug, um diese Signale untersuchen zu können. Da sie auf die Meere gerichtet sind, simuliert Uhura Bedingungen, wie sie tief unter der Wasseroberfläche herrschen und prompt klingen die fremden Signale wie Buckelwalgesang. Da diese Tiere im 23. Jahrhundert ausgestorben sind, kann auch niemand auf die Signale antworten... Kirk und seine Leute beschließen daher, zurück ins 20. Jahrhundert zu fliegen und von dort lebende Buckelwale mitzubringen.
    Sie landen im Jahr 1986, doch für einen Rückflug reicht die Energie nicht aus - da fällt Spock ein, dass sie Photonen aus einem Kernspaltungsreaktor einfangen und zur Reaktivierung der lebensnotwendigen Dilithium-Kristalle einsetzen können. Hier alle Abenteuer der Besucher im San Francisco der Gegenwart aufzuzählen reicht der Platz hier gar nicht aus; deshalb hier eine stichpunktartige Zusammenfassung der komischsten Situationen:

    * Chekov erkundigt sich - noch mitten in der Zeit dea Kalten Krieges! - mit unverkennbar russischem Akzent nach den atomgetriebenen Kriegsschiffen;
    * Nach dem erfolglosen Versuch, mit einem Computer dieser Zeit verbal zu kommunizieren gibt Scotty die Formel für transparentes Aluminium (als Austausch für Plexiglasscheiben, um die Wale zu transportieren) im Affentempo manuell ein "Tastatur? Nein, wie rückständig!";
    * Dr. McCoy revolutioniert ganz beiläufig die Medizin des 20. Jahrhunderts "Chemotherapie - das sind doch Methoden aus der Steinzeit!" und eine Dialysepatientin dankt ihm ein paar Minuten nach Verabreichung einer Pille mit den Worten: "Herr Doktor, Herr Doktor, mir ist eine neue Niere gewachsen!";

    Am meisten beeindruckt von diesen seltsamen Gestalten aus der Zukunft ist aber die Meeresbiologin Gillian Taylor, die schließlich ihre wahre Herkunft herausfindet und ihnen trotzdem dabei hilft, die von ihr betreuten Buckelwale in Sicherheit zu bringen, denn in der Gegenwart sind sie nach ihrer Freilassung eine leichte Beute für Walfänger. Daher begleitet sie die Sternenflottenoffiziere auch auf ihrer Reise zurück ins 23. Jahrhundert. Dort angekommen, antworten die beiden Meeressäuger auf die Signale der Sonde, welche sich daraufhin zurückzieht und den Normalzustand wieder einkehren lässt. Da die beiden wale übrigens Männchen und Weibchen sind, stehen die Chancen gut, dass sich die Buckelwale doch wieder auf der Erde ansiedeln werden.
    Durch ihren heldenhaften Einsatz werden Kirk und seine Kameraden von fast allen Anklagepunkten freigesprochen, die einzige Strafe besteht in Kirks Degradierung zum Captain. Ein neues Schiff für ihn steht auch schon bereit: Die brandneue Enterprise 1701-A, Constitution-II-Klasse.

  • 2289 (Von dem nun folgenden Abenteuer wird es keine detailiertere Inhaltsangabe geben, da es auf dem schwächsten aller Kinofilme, "STAR TREK V - Am Rande des Universums" basiert):
    Spocks durchgeknallter Halbbruder Sybok, biologisch gesehen ein Vollblut-Vulkanier, der sich aber weigert, seine Emotionen zu unterdrücken, will unbedingt den Planeten finden, auf dem Gott wohnt... nachdem er und seine Anhänger, die er alle aufgrund seiner telepathischen Fähigkeiten gewonnen hat, die Enterprise-A mit einer List in ihre Gewalt gebracht haben und eine geheimnisvolle Energiebarriere im Zentrum der Galaxie durchquert haben, stoßen sie tatsächlich auf einen Planeten, der von einem mächtigen Wesen bewohnt wird. Da es aber behauptet, die Enterprise zu brauchen und sich auch sonst nicht gerade weise verhält, kann es sich doch nicht um Gott handeln. Sybok sieht seinen Fehler ein und opfert sich, damit Kirk und seine Leute fliehen können.

  • 2292 (Handlungsquelle: "STAR TREK VI - Das Unentdeckte Land"):
    Auf dem klingonischen Mond Praxis findet eine Explosion statt, durch die die Energieversorgung der klingonischen Heimatwelt gefährdet und deren Atmosphäre so stark verseucht wird, dass eine Evakuierung innerhalb von 50 Jahren die einzige Möglichkeit zu Überleben darstellt. Dies bedeutet aber auch, einen Schritt auf die Föderation zuzugehen und die alten Feindseligkeiten langsam zu begraben... Ausgerechnet Captain Kirk, dessen Sohn von Klingonen getötet wurde, soll den klingonischen Kanzler Gorkon zu Friedensgesprächen empfangen. Da sein alter Kamerad Spock die ganze Sache eingefädelt hat und er die Föderation nicht in Schwierigkeiten bringen möchte, willigt er ein. Der Empfang auf der Enterprise-A verläft einigermaßen glimpflich, bis hinterher ein Photonentorpedo von Richtung der Enterprise auf das Schiff des Kanzlers abgefeuert wird und sich anschließ zwei Gestalten in Sternenflotten-Raumanzügen an Bord beamen und ein Blutbad anrichten, bei dem auch Kanzler Gorkon schwer verwundet wird. Nachdem die beiden Attentäter das Schiff wieder verlassen haben, kommen Kirk und McCoy an Bord, um zu helfen; da der Schiffsarzt der Enterprise aber nicht viel von klingonischer Anatomie versteht, stirbt Gorkon unter seinen Händen und dessen militärischer berater Chang verhaftet die beiden wegen Mordes. In einem Schauprozess werden Kirk und McCoy für schuldig befunden und nur aufgrund der bevorstehenden Friedensverhandlungen von der Todesstrafe verschont - stattdessen sollen sie den Rest ihres Lebens im klingonischen Strafgefangenenlager Rura Pente, einer Eiswelt verbringen.
    Auf der Enterprise versucht man währenddessen fieberhaft, die wahren Attentäter zu entlarven. Sie müssen sich noch an Bord befinden, das ganze Schiff wird nach Stiefeln und Uniformteilen durchsucht, an denen klingonisches Blut klebt. Sie werden gefunden, ebenso wie die beiden schuldigen Enterprise-Offiziere - alle zwei tot, es muss also noch einen weiteren Verschwörer an Bord geben... Nun gilt es aber erst einmal, Kirk und McCoy zu befreien. Spock hatte dem Captain in weiser Voraussicht ein Thermalpflaster mit Sender auf den Rücken geklebt. Geschickt tarnt die Enterprise ihre Energiesignatur nun, um als klingonischer Frachter in das Gebiet einzudringen, in dem sich die Strafkolonie befindet.
    Dort haben der Kommandant und der Chefarzt der Enterprise mittlerweile die Bekanntschaft eines Chamäeleoniden, eines Gestaltwandlers gemacht; zuerst gibt er sich in weiblicher Gestalt als Freund der beiden zu Unrecht gefangenen Männer aus und überredet sie zur gemeinsamen Flucht, dann nimmt er in einem eisigen Tal plötzlich Kirks Gestalt an und bekämpft das Original. Da tauchen schon ihre klingonischen Verfolger auf und der Gefängnisleiter erschießt den falschen Kirk. Kurz bevor er den richtigen zusammen mit Doktor McCoy töten will, werden sie von der Enterprise hochgebeamt. Spock berichtet ihnen von den neuesten Erkentissen und der/ die übrigen Verschwörer sollen mit einem Trick zum Handeln gezwungen werden, indem so getan wird, als sei einer der beiden ermordeten Attentäter noch am Leben. Dann verstecken Kirk und Spock sich auf der Krankenstation und die PErson, die kurz darauf mit einem Phaser bewaffnet hereintritt ist zur Überraschung aller die kreuzbrave Vulkanierin Lieutenant Valeris, ausgerechnet die Frau, von der Spock so viel gehalten und sogar als seine offizielle Nachfolgerin betrachtet hat. Valeris gesteht, zusammen mit einigen extremen Vertretern auf beiden Seiten eine Verschwörung angezettlet zu haben, die den Krieg zwischen dem klingonischen Imperium und der Föderation wieder von Neuem entfachen wollen. Der Photonentorpedo, der Gorkons Schiff außer Gefecht gesetzt hatte, wurde von einem getarnten Bird of Prey abgefeuert, der sich direkt unterhalb der Enterprise befunden hatte. Normalerweise müssen klingonische Schiffe sich erst enttarnen, bevor sie das Feuer eröffnen können, doch bei diesem Prototypen ist das nicht der Fall. Befehligt wird er von keinem anderen als dem kriegslüsternen General Chang, der die bevorstehen Friedensverhandlungen endgültig zum Scheitern bringen will. Da die Enterprise allein es mit einem getarnten Schiff nicht aufnehmen kann, wird auch noch die Excelsior benachrichtigt, deren Captain nun der ehemalige Enterprise-Steuermann Hikaru Sulu ist. Die Excelsior, vor sieben Jahren als Transwarp-Prototyp konzipiert, fliegt mittlerweile mit ganz normalem Warpantrieb und die Registriernummer trägt nun die serienmäßige Bezeichnung "NCC-2000". Gemeinsam gelingt es beiden Schiffen tatsächlich, nach einem dramatischen Kampf den getarnten Bird of Prey zu zerstören und den Präsidenten der Föderation davor zu bewahren, bei seiner Rede auf Camp Kithomer von einem als Klingonen verkleideten Menschen erschossen zu werden. Der Weg zum Frieden scheint damit geebnet zu sein.

  • 2293 (Die nun folgende Handlung stammt aus den ersten Minuten des siebten Kinofilms "STAR TREK: Treffen der Generationen."):
    Die neue Enterprise-1701-B, ein Kreuzer der Excelsior-Klasse, wird feierlich eingeweiht; Captain Kirk, Scotty und Chekov sind als Ehrengäste mit von der Partie. Bei ihrem ersten Probeflug empfängt die noch nicht ganz fertige Enterprise Hilferufe von El-Auri-Flüchtlingen, deren Schiffe von einem geheimnisvollen Energieband bedroht werden. Da die Enterprise das einzige Schiff in Abfangreichweite ist (wieder mal - so'n Zufall! eilt sie zugleich zur Rettungsaktion. dabei gerät sie selbst in den Sog des Energiebandes und muss sich den Weg freisprengen - nur wie soll das gehen ohne Phaser und Photonentorpedos? Kirk macht sich kurzerhand daran, die Deflektorschüssel manuell in einem der unteren Decks umzuprogramieren, damit sie einen Energieimpuls aussenden kann, der die Wirkung eines explodierenden Photonentorpedos simulieren soll. Das Freisprengen klappt danach auch, nur wird ein Teil der Außenhülle dabei weggerissen und Captain Kirk ins All geschleudert, noch ehe die Sicherheitskraftfelder aktiviert werden können.

  • 2342:
    Narenda III, ein klingonischer Außenposten, wird von den Romulanern angegriffen. Bei seiner Verteidigung hilft die Enterprise-1701-C unter dem Kommando von Captain Rachel Garrett und ebnet so endgütig den Weg zum Frieden zwischen den Klingonen und der Föderation; die Enterprise-C selbst gilt seitdem als verschollen.

  • 2344:
    Romulanerangriff zum zweiten: Diesmal ist Camp Kithomer das Ziel, ausgerechnet jener Ort, an dem vor etwa 50 Jahren die ersten ernsthaften Friedensgespräche zwischen den Klingonen und der Föderation geführt worden waren. Dadurch werden Klingonen und Romulaner endgültig zu Totfeinden, ein damals 4-jähriger Klingonenjunge namens Worf wird dabei zum Vollwaisen und bald darauf von einem irdischen Ehepaar, den Rozhenkos, adoptiert. Später soll Worf zum ersten und bislang einzigen seiner Art werden, der in der Sternenflotte dient.

  • 2364:
    Die Enterprise-1701-D, ein Kreuzer der Galaxy-Klasse, wird in den Dienst gestellt. Der oben erwähnte Klingone Worf dient auf ihr zuerst als Navigator und wird ein Jahr später zum Chef der Sicherheit befördert.
    (Handlung entspricht der Fernsehserie "Raumschiff Enterprise - Das Nächste Jahrhundert", im Original als "STAR TREK - The Next Generation" kurz TNG genannt)

  • 2370:
    Die Cardassianische Raumstation Terok Nor, die um den Planeten Bajor kreist, wird unter die Verwaltung der Föderation gestellt und in Deep Space Nine umbenannt. Dabei wird auch noch ein Wurmloch entdeckt, das eine Abkürzung in den weit entfernten Gamma-Quadranten der Galaxis darstellt.
    (Die Handlung entspricht der gleichnamigen "Deep Space Nine"-Serie)

  • 2371:
    Auf der Enterprise-D: Worf wird zum Lieutenant-Commander befördert und Data bekommt einen Emotionschip implantiert, der ihn menschlicher werden lässt. Weniger erfreulich ist die Begegnung mit Dr. Tolian Soran, einem über 300 Jahre alten El-Aurianer, der vor 78 Jahren kurz nach der Zerstörung seiner Heimatwelt durch die Borg in ein Energieband namens Nexus geriet, wo Zeit und Raum bedeutungslos sind und paradiesische Zustände herrschen. Allerdings wurde er gewaltsam von dort fortgerissen, als die Enterprise-B ihn und seine Artgenossen rettete. Seitdem hat Soran immer wieder versucht, in den Nexus zurückzukehren. Dabei scheut er nicht davor zurück, sich mit abtrünnigen Klingonen zu verbünden, die die Föderation hassen und das Leben eines gesamten Sonnensystems auszulöschen. Denn durch die Zerstörung der Sonne im Veridian-System ändern sich die Gravitationssysteme, so dass der Nexus mitten durch Veridian III wandert. Zuerst hat dieser teuflische Plan auch Erfolg, Soran und Picard, die sich beide auf der Planetenoberfläche befinden, werden vom Nexus absorbiert...
    Dort trifft Picard zunächst auf seine eigene Wunsch-Familie mit Frau und Kindern, die er nie hatte und dann auf Captain Kirk, der in einer perfekten Nachbildung seiner irdischen Heimat Holz hackt. Kirk war bei der besagten Rettungsaktion vor 78 Jahren selbst vom Nexus absorbeirt worden, doch ihm kommt es so vor, als sei es gerade erst vor Kurzem geschehen. Picard überredet ihn, zusammen mit ihm nach Veridian III zurückzukehren, kurz bevor Soran die Rakete starten kann, die die Sonne des Systems zerstört. Da der Nexus es einem erlaubt, sich wirklich überall zu jeder Zeit aufzuhalten, willigt der Kommandant der ersten U.S.S. Enterprise ein, sich zum letzten Mal ins Abenteuer zu stürzen. gemeinsam schaffen sie es diesmal, Sorans Plan zu vereiteln, doch Kirk kommt bei diesem Einsatz ums Leben. Auch Picards Enterprise wird von den Klingonen zerstört, doch alle an Bord können sich noch rechtzeitig in die Untertassensektion retten, die eine Notlandung auf Veridian III hinlegt.
    (Diese Handlung entspricht dem weiteren Verlauf des siebten Kinofilms "Treffen der Generationen". Die nun geschilderten Ereignisse spielen sich im selben Jahr ab, entsprechen aber dem Konzept der "STAR TREK: Voyager"-Serie)

    Eines der modernsten Schiffe der Föderation, die U.S.S. Voyager NCC-74656 unter dem Kommando von Captain Kathryn Janeway, wird losgeschickt, um ein paar ausgerissene Maquis zurückzubringen; die Mission startet übrigens von Deep Space Nine aus. Sie finden das Maquis-Schiff auch, aber dann katapultiert eine unbekannte Macht sie tief hinein in den Delta-Quadranten, 70.000 Lichtjahre von ihrer ursprünglichen Position entfernt. Die Maquis werden an Bord der Voyager gebeamt, als ihr Schiff dabei zu Bruch geht und die Kriminellen in die durch Verluste in wichtigen Posten dezimierte Sternenflottenmannschafft integriert. In den folgenden sieben Jahren erlebt die Voyager auf ihrer Heimreise eine Menge spannender, gefährlicher, aber zum Teil auch komischer Abenteuer, bis sie den Weg zurück nach Hause endlich geschafft haben... Die nun folgenden Geschehnisse entstammen wieder der"Deep Space Nine"-Serie)

  • 2372:
    Das Dominion, ein radikaler, diktatorischer Planetenbund aus dem Gamma-Quadranten, bedroht den Alpha-Quadranten. Es stellt sich heraus, dass die "Gründer" dieses Dominions Formwandler sind, die allen Lebensformen mit einer festen Körperstuktur ("Solids") misstrauen und sie mit einer Terrorherrschaft in die Knie zwingen wollen. Der einzige friedliche Vertreter dieser Formwandler ist Odo, der Sicherheitschef auf Deep Space Nine, der jahrelang noch nicht einmal genau wusste, ob es noch mehr Wesen wie ihn gibt. Die Gründer modifizeren die von ihnen versklavten Völker sogar mit Gentechnik, um sie sich gefügig zu machen. Am gefährlichsten sind die Jem'Hadar, biogenetisch hochgezüchtete Kampfmaschinen, die als Soldaten des Dominion Angst und Schrecken verbreiten. Um dieser gewaltigen Bedrohung beizukommen, gehen die Föderation und die Romulaner sogar ein Bündnis ein, indem die Romulaner der U.S.S. Defiant, einem Kriegsschiff-Prototypen, eine Tarnvorrsichtung spendieren. Da die feindlichen Formwandler jede Gestalt annehmen können, sind solche Maßnahmen auch dringend nötig... eine weitere Hinterlist der Formwandler besteht darin, ihre Fähigkeiten einzusetzen, umd die verschiedenen Völker des Alpha-Quadranten gegeneinander aufzuhetzen. Sie schaffen es sogar, für einige Zeit wieder einen Krieg zwischen den Klingonen und der Föderation aufflammen zu lassen.
    In diesem Jahr läuft auch die Enterprise-E, das brandneue Flaggschiff der Föderation der Sovereign-Klasse, vom Stapel.

    (Soweit zu Deep Space Nine, die Meldung zur Enterprise entstammt zusätzlichen Quellen.
  • 2373 (Die nun folgende Handlung entspricht der des achten Kinofilms "STAR TREK: Der Erste Kontakt"):
    Als ob das Dominion nicht schon Bedrohung genug wäre, greifen nun auch noch die Borg an - diese aggressiven, biomechanischen Aliens vermehren und entwickeln sich weiter, indem sie alles und jeden assimilieren; dabei werden Lebensformen und Technologie mit Nanosonden (mikroskopisch kleinen Robotern) infiziert bzw. infiltriert und anschließend in das Kollektiv integriert. Im Falle von biologischen Lebensformen werden natürliche Körperteile durch Prothesen und Implantate ersetzt bzw. ergänzt. Das Individuum an sich hört dann auf zu existieren, es gibt nur noch das Kollektiv. Zwar haben sie schon vor sechs Jahren versucht, die Erde anzugreifen und zu assimilieren, doch diesmal reisen sie sogar in die Vergangenheit, genauer gesagt zurück ins Jahr 2063, um die Erfindung des Warpantirebs zu verhindern und die Menscheit zu assimilieren, solange sie noch wehrlos ist... die Enterprise-1701-E folgt den Borg und bekäpft sie erfolgreich, was sich als nicht leicht herausstellt, zumal die Borg bereits einen Teil des Föderationsschiffes, vor allem das Maschinendeck, assimiliert haben. Erwähnenswert ist noch, dass es im ganzen Borg-Kollektiv ein Individuum gibt, die Borg-Königin, die alle anderen Borg änlich wie in einem Insektenstaat koordiniert und, sobald sie stirbt, von einer praktisch identischen Kopie ersetzt wird.

    Entweder bereits in diesem Jahr oder 2374 bricht der Krieg gegen das Dominion (siehe Deep Space Nine) erst richtig aus.

  • 2375
    Die Föderation und die Son'a beobachten verdeckt die Ba'ku, eine Rasse von nur 600 Humanoiden, die alle in einer vorindustriellen Gesellschaft zu leben scheinen. Captain Picard, der mit seiner Enterprise-E-Crew daran beteiligt ist, findet aber heraus, dass die Beobachtung für die Son'a nur ein Vorwand ist, um die friedliebenden Ba'ku massenweise zu entführen und zwangsweise umzusiedeln. Der Grund dafür ist ein Energiefeld, dass den Planeten der Ba'ku umgibt und denen, die seinem Einfluss ausgesetzt sind, ewiges Leben beschert. Die Son'a, eine sterbende Rasse, wollen dieses Wunder der kosmischen Natur ganz für sich alleine haben...
    Als Picard seinem Vorgesetzten, Admiral Dougherty, davon erzählt, stellt sich heraus, dass dieser selbst an der Verschwörung beteiligt ist. Führende Köpfe der Föderation haben einen teuflischen Pakt mit den Son'a geschlossen, der der Erde technologische Unterstützung verspricht, wenn die Sternenflotte ihren neuen Verbübdeten im Gegenzug bei der Umsetzung ihres diabolischen Vorhabens helfen. Picard kann nicht hilflos mit ansehen, wie die Föderation ihre eigenen Prinzipien verrät und die Oberste Direktive (Nichteinmischung in andere Kulturen) mit Füßen tritt. Er zettelt einen Aufstand an und es gelingt der Enterprise, das Paradies der Ba'ku erfolgreich zu verteidigen. Dabei stellt sich heraus, dass dieses angeblich so primitiv lebende Volk durchaus über das Wissen verfügt, eine raumfahrende Zivilisation aufzubauen, doch sie haben sich freiwillig für ein einfaches Leben mit der Natur entschieden. Und die Son'a, hässliche Geschöpfe mit uralter, faltiger Haut, sind in Wahrheit die Nachkommen der ewig jungen Ba'ku!
    (Dies ist die Handlung des neunten Kinofilms "STAR TREK: Der Aufstand")

  • 2378
    Die Remaner, das von Romulus versklavte Schwestervolk der Romulaner, stürzen unter der Führung von Shinzon die romulanische Regierung indem sie alle Senatsmitglieder mit Ausnahme der ihnen gewogenen Kollaborateure mit einer neuartigen, perfiden Waffe töten - einem Thalaron-Generator, dessen Strahlung schon in kleinsten Dosen innerhalb von Sekunden die Zellstruktur eines jeden organischen Wesens zerstört.
    Es stellt sich heraus dass Shinzon, obwohl er auf Remus als Sklave gearbeitet hat kein Remaner ist, sondern ein Mensch, genauer gesagt ein Klon von Captain Picard. Ursprünglich sollte er die Sternenflotte infiltrieren, doch ein Regierungswechsel hat diese Pläne zunichte gemacht und Shinzon wurde in die Minen von Remus geschickt. Dort konnte er sich bald zum Anführer einer aufständischen Gruppe von Remanern aufschwingen, welche auf einem streng geheimen Stützpunkt einen neuartigen, beinahe unbesiegbaren Warbird namens Scimitar baut.
    Kaum hat Shinzon die Macht im Romulanischen Imperium an sich gerissen plant er auch schon die Erde anzugreifen, doch nicht um sie wie die Romulaner hoffen zu besetzen sondern um sie komplett zu zerstören...
    Unter dem Vorwand, Friedensverhandlungen einleiten zu wollen lockt er die Crew der Enterprise nach Romulus, nachdem sie die Hochzeit zwischen Commander Riker und Councellor Deanna Troi auf der Erde gefeiert hat. Doch vorher werden sie noch zu einem Wüstenplaneten in der Nähe der Neutralen Zone gelotst, wo sie die Einzelteile eines Androiden finden, der Data wie ein Ei dem anderen gleicht, aber dessen Gehirn nicht so weit entwickelt ist. Der neue Android, ein Vorläufer Datas, nennt sich B4 (gesprochen: Be-Four) und wurde, was weder er selbst noch sonst jemand auf der Enterprise weiß, von den Remanern auf jenen Planeten gebracht, damit er an Bord der Enterprise per Fernsteuerung aktiviert nach Sternenkarten sucht, auf denen die Positionen von Außenposten, Kolonien, Stationen und Schiffen der Föderation samt weiteren Daten verzeichnet sind.
    Nachdem er die Besatzung der Enterprise eine Weile an der Nase herumgeführt hat zeigt Shinzon bald sein wahres Gesicht; unter Anderem braucht er Picards DNA, um seinen außer Kontrolle geratenen künstlichen Alterungsprozess aufzuhalten und er will Picard auch töten, um nicht länger als Klon im Schatten des Originals zu stehen. Zudem entpuppt sich die Scimitar als einziger fliegender Thalaron-Generator, dessen Strahlung ausreichen würde die gesamte Erde zu entvölkern. Zwar hat die Crew der Enterprise B4s Verhalten durchschaut und Data mit falschen Informationen an seiner Stelle an Bord des remanischen Warbirds geschickt, doch die Scimitar richtet ihre Thalaron-Emitter auf die Enterprise aus, nachdem diese nach einer nervenaufreibenden Schlacht schließlich den feindlichen Warbird gerammt hat, ja regelrecht in ihn eingedrungen ist und dieser sich durch einen Rückwärts-Schub von dem "Fremdkörper" befreit hat. Bei dieser vorangegangenen Schlacht kamen der Enterprise auch unerwartet zwei romulanische Warbirds zu Hilfe, einer von ihnen ist die Valdore, welche von Commander Donatra befehligt wird. Sie hat erkannt dass Shinzons Pläne zu größenwahnsinnig sind und er eine Gefahr für das Romulanische Imperium darstellt.
    Um die Scimitar nun am Abfeuern ihrer Thalaron-Emitter zu hindern beamt sich Picard allein auf ihre Brücke, um Shinzon von seinem Vorhaben abzuhalten. Da der Transporter der Enterprise daraufhin ausfällt begibt Data sich auf direkten Weg über die Luftschleuse und einem kurzen Flug durch das Vakuum des Weltalls an Bord des gegnerischen Warbirds, um Picard zur Seite zu stehen. Der hat inzwischen Shinzon mit einer Metallstange durchbohrt; Data verpasst Picard den Prototypen eines tragbaren Notfall-Transporters, der die Größe eines Kommunikators/einer Brosche hat und nur eine Person transportieren kann. Data selbst bleibt auf der Scimitar und zerstört sie durch einen Schuss auf eine zentrale Energieleitung, kurz bevor die Automatik ihre tödliche Ladung auf die Enterprise feuern kann.
    Der Android kommt dabei um, doch es besteht Hoffnung auf eine "Wiederauferstehung": Data hatte sein gesamtes Gedächtnis auf B4 überspielt, kurz nachdem dieser gefunden worden war. Am Ende sitzt er in Picards Bereitschaftsraum und fängt an ein Lied zu singen, das Data auf Will Rikers und Deanna Trois Hochzeitsfeier zu besten gegeben hatte.
    Die beiden Frischvermählten begeben sich nun an Bord der Titan, dem Schiff das Riker von nun an als Captain befehligen wird. Der erste Auftrag wird sie nach Romulus führen, um dort erste Friedensverhandlungen mit dem langjärigen Feind zu beginnen...
    (Diese Handlung entstammt dem zehnten Kinofilm "STAR TREK: NEMESIS")

 


 
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